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CORNELIA STARKE
Leipziger Schule

 

 

 



"Die Leinwand ist für mich eine Art Meditationstafel, auf der ich in einem Moment höchster Achtsamkeit informelle Spuren hinterlasse. Dem aus dem Nichts in meinem Inneren entspringenden schöpferischen Impuls folgend, lasse ich die unterschiedlichen Farben schichtweise auf die liegende Leinwand fließen. In diesen Farbnetzen bilden sich Beziehungen zwischen den einzelnen Linien, Kreuzungen & Verknotungen, die die gesamte Fläche in einem durchgehenden Rhythmus überziehen. Entlang dieser Beziehungen kann der Blick des Betrachters in alle Richtungen durch das Bild reisen, sich Fragen stellend über Chaos und Ordnung, Raum und Zeit... hin... zu einem ansteckend wohligem Einheitsgefühl mit dem Sein.

In meinen monochromen Arbeiten wiederum, verweile ich scheinbar im Nichts und biete Farbräume, deren sinnliche Betrachtung direkt in die Materie reicht. Die Wirkung der Farbschwingung an sich spüren, den Blick weiten für feinste Details von Farbmischungen oder der Beschaffenheit des Materials und seinen Anfertigungsspuren, werden zur ungewohnt visuellen Abenteuerreise dieser klassischen Gemälde." (CS)